„Odeon des Westens“ für Bremen

Eine Vision für das Walle-Center!

Einführung:

Schon 2009, unmittelbar nach meinem 50. Geburtstag, habe ich dazu eine konkrete Idee entwickelt und Herrn Thomas Bläschke, damals noch Inhaber des Ernst-Waldau-Theaters“, zugeschickt. Leider 0 Resonanz.

Inzwischen ist das Theater verkauft und der Saal entwidmet, Frau Ingrid Waldau verstorben, das Kino 46 verzogen, das Musical-Theater unter neuem Management aktiv und Thomas Bläschke weltweit als „Voice over piano“ unterwegs.

Der Stadtteil „Walle“ wächst an Bevölkerung und wird zunehmend jünger.

Die Überseestadt (Ortsteil Walle) wird zunehmend mit Wohnungsbau besiedelt, die neuen Porthouses an der Hafenkante bieten viele neue Arbeitsplätze und die Kultur hat mit dem Einzug der Hochschule für Künste, dem BLG-Forum und dem Hafentheater Einzug gehalten.

„Odeon“ ist analog der Quellen dieses Begriffs aus dem antiken Griechenland ein Ort, an dem alle Kunst- und Kultur- Aktivitäten nebeneinander angeboten werden können. Ein Odeon ist keine reine Spielstätte, sondern ein Ort der Begegnung, des Austausches und des Genusses.

Ein „Odeon des Westens“ gibt es als Begriff zumindest europaweit noch nicht.

Der Bremer Westen umfaßt ein Areal von Findorff bis Gröpelingen mit einer Bevölkerung von ca. 100.000 Bürgern.

Traditionell ist der „Bremer Westen“ der Schmelztiegel in der Stadt, denn durch die Häfen hat es immer schon „Internationalität“ gegeben.

Walle Center in Bremen-Walle

Das Walle-Center ist eine Immobilie, deren Inhaber ständig wechseln. Neben einer Anzahl von Ärzten, Anwälten und einem Sportstudio sind dort das Ortsamt und das Polizei-Revier angesiedelt.

Nach dem Bau hat dieses Center die gewachsene Mitte von Walle in der Vegesacker Straße nachhaltig geschwächt und in der Mall versucht, einen neuen Marktplatz zu etablieren.

Die Immobilie hat die Besonderheit, daß im Keller großzügig Parkplätze zur Verfügung stehen und ein besonderer Zugang zur Mall per Rolltreppe vorhanden ist.

Idee:

Den inzwischen im Marketing nicht so sehr prominenten Namen „Walle-Center“ zu wechseln auf „Odeon des Westens“.

Warum kann ein Einkaufs-Zentrum, welches auch Stadtteil-Zentrum sein will, nicht auch ein Hort der Kultur sein?

Es hat dort zu Ehren eines historischen Bremer Prominenten eine „Ritter-Tafel“ gegeben, an der u.a. Herr Christian Weber (Präsident der bremischen Bürgerschaft) teilgenommen hat.

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